Vom Humanismus zur Einheit: Warum das Menschenbild unserer Zeit ein Update braucht
- thomaskind
- 16. Juli
- 8 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 22. Juli
Der Mensch ist frei, selbstbestimmt, einzigartig – so lautet das Menschenbild, das seit der Aufklärung die westliche Welt prägt. Der Humanismus hat uns emanzipiert. Aber vielleicht hat er uns auch vereinzelt. Denn wo das „Ich“ gefeiert wird, verliert das „Wir“ an Tiefe. In einer Welt voller Komplexität, Krisen und kultureller Verflechtung braucht es mehr als Individualität: Es braucht ein Menschenbild, das Ganzheit, Wandel, Beziehung und Frieden integriert.
Ich wünsche Dir sprudelnde Gedanken in Verbindung mit einem stimmigen Gefühl beim Lesen des 2. Beitrags meiner 8-teiligen Blogartikelserie "Universales Menschenbild ist Dreh- und Angelpunkt der nachhaltigen Transformation".
1. Die Grenze des Humanismus: Freiheit ohne Verbundenheit
Der Humanismus feiert die Autonomie des Individuums – eine große Errungenschaft. Doch wenn dieses Ideal zur Norm wird, entstehen Schattenseiten:
Trennung statt Beziehung: Der Mensch erscheint isoliert, das soziale Netz als Bühne für Selbstverwirklichung.
Rationalität statt Resonanz: Geist und Körper, Denken und Fühlen werden getrennt – wie Systeme ohne Verbindung.
Freiheit ohne Verantwortung: Wer nur sich selbst als Maßstab hat, verliert den Blick für das Ganze.
Die Folge: Einsamkeit in der Fülle, Fragmentierung im Denken, Konflikte in Systemen, die Zusammenarbeit brauchen. Wie in einem früheren Blogbeitrag bereits ausgeführt, führt die Entfremdung vieler Menschen zu sich selbst – im Sinne einer Selbstentfremdung –, zu ihren Mitmenschen, zur Natur, zu ihrer Arbeit oder dem Produkt ihrer Arbeit, und zu den Führenden in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft dazu, dass in westlichen Staaten ein erforderlicher, konzertierter Kurswechsel immer schwieriger wird.
2. Vergleich: Universales vs. Humanistisches Menschenbild
Das ganzheitliche, universale Menschenbild und das humanistische Menschenbild sind sich auf den ersten Blick ähnlich – beide sehen den Menschen grundsätzlich positiv, als wertvoll und entwicklungsfähig. Doch sie unterscheiden sich in Reichweite, Konkretheit und Anwendungsfokus. Diese Unterschiede haben auch Auswirkungen auf den Erfolg von Gruppen, Organisationen oder Institutionen.
Kriterium | Humanistisches Menschenbild | Ganzheitliches, universales Menschenbild |
---|---|---|
Definition | Betonung der Selbstverwirklichung, Freiheit, Würde, Verantwortung – meist westlich geprägt (Rogers, Maslow, McGregor). | Allgemeingültige Annahmen über den Menschen, unabhängig von Kultur, Zeit, Kontext. |
Abstraktionsgrad | Konkret auf Bedürfnisse und Motivation | Sehr allgemein |
Anwendungsbereich | Führung, Organisationsentwicklung, Motivation | Beispiel für Ethik, Menschenrechte, Unternehmensleitbilder |
Fokus in Gruppen, Organisationen, Institutionen | Praktische Gestaltung von Arbeitsbedingungen, die Selbstverwirklichung ermöglichen | Orientierung an Menschenwürde und universellen Prinzipien bezüglich aller Stakeholder (z. B. Sinn, Respekt, Gleichbehandlung) |
Zielrichtung | Motivation, Leistungsförderung, Mitarbeiterbindung | Schaffung von Einheit, Werterahmen, moralische Leitplanken |
Beispielhafte Fragen | „Wie kann Arbeit sinnstiftend und motivierend gestaltet werden?“ | „Was schulden wir jedem Menschen – unabhängig von Rolle oder Leistung?“ |
Kombination beider als Erfolgsfaktor:
Das ganzheitliche, universale Menschenbild liefert den ethischen Rahmen, das humanistische Menschenbild die praktische Umsetzung.
Beispiel:
Ein Unternehmen bekennt sich zum universalen Wert der Menschenwürde → leitet daraus ab, dass Arbeit sinnvoll, entwicklungsfördernd und respektvoll gestaltet werden muss → setzt dies um mit Methoden und Führungsmodellen des humanistischen Menschenbilds (z. B. Empowerment, Coaching, Mitbestimmung).
3. Ein Beispiel für ein ganzheitliches, universales Menschenbild: Die Glücksphilosophie THE O.
Ein ganzheitliches, universales Menschenbild geht weiter. Es anerkennt nicht nur die Freiheit, sondern auch die Verwobenheit. Es betrachtet den Menschen nicht nur als Individuum, sondern als Teil eines lebendigen Systems.
Um zeigen zu können, dass ein ganzheitliches, universales Menschenbild systemisch wirkt; kein Soft Skill - sondern ein strategisches Steurungsinstrument ist; einen wirtschaftlichen Mehrwert bietet und messbar ist; und sein Impact über klassische Bilanzen weit hinaus reicht, wird für die einzelnen Blogbeiträge die Glücksphilosphie THE O. exemplarisch verwendet.
7 ganzheitliche Merkmale des universalen Menschenbilds THE O. | Zusammenwirken mit Gruppen, Organisationen, Institutionen |
---|---|
Einswerdung (= das universale* Ziel): Menschen streben nach innerer und äußerem Einssein (Selbsttranszendenz), nach Verbindung mit sich selbst und allen anderen Entitäten | Menschen streben nach innerer & äußerer Einheit - Gruppen, Organisationen, Institutionen geben Sinn (Purpose) & Verbundenheit |
Wandel (= die universale* Ursache): Alle Veränderungen im Leben und Verhalten entstehen aus dem Prinzip des ständigen Wandels - nichts ist statisch, alles ist im Übergang | Wandel ist Normalzustand - Systeme müssen zyklisch lernfähig bleiben |
Selbstregulation (= das universale* Prinzip): Der Mensch ist ein selbstorganisierendes, balancierendes System, das auf Reize, Krisen und Spannungen mit Anpassungen reagiert | Menschen handeln verantwortungsvoll, wenn Strukturen Vertrauen & Klarheit schaffen |
Wahre Selbst (= die universale* Eigenschaft; entspricht dem humanistischen Menschenbild): Jeder Mensch verlangt nach Individuation. | Jeder Mensch trägt ein unverwechselbares Potenzial - Vielheit ist Quelle von Innovation und Resilienz |
Sozioökologisches System (= die universale* Relation): Menschen sind nicht isoliert, sondern stets ein Teil eines Systems, welches sie mitprägen - Beziehung ist die Grundform des Seins | Menschen existieren nur in Beziehungen - Strukturen müssen Kommunikation ermöglichen |
Bedürfnispanarchie (= die universale* Ganzheit): Entwicklung geschieht zyklischen, mehrschichtigen Mustern (Aufbau, Stabilisierung, Krise, Erneuerung) auf allen Bedürfnisebenen | Entwicklung folgt Rhythmen und in Verschachtelungen, nicht linear - Organisationen brauchen Zeitbewusstsein |
Frieden (= der universale* Wert): Tiefster innerlicher, zwischenmenschlicher und kultureller Maßstab, an dem Menschen ihre Orientierung, Entscheidungen und Systeme ausrichten | Das höchste Orientierung ist Stabilität durch Resonanz - nicht Kontrolle |
*Laut Wikipedia wird Universalität (Stand 01.07.2025) als "... räumliche und zeitliche Unveränderlichkeit ..." sowie Allgemeines bezeichnet.
Mehr dazu findest Du in meinen Kompendien, der Beschreibung meines Emanationsmodells der Universalität THE O. und der Beschreibung meiner Glücksphilosophie THE O.
4. Das ganzheitlich, universale Menschenbild ist bereits uralte Tradition: Aus ostasiatischer Perspektive
Das ganzheitliche, universale Menschenbild ist nicht abstrakt - es findet praktische Entsprechung in jahrtausendealten, ostasiatischen Denkweisen.
Für meine Meinung und Thesen in den Blogbeiträgen habe ich exemplarisch die von mir entwickelte, und in IT-unterstützter Anwendung befindliche Glücksphilosophie THE O. für die Vergleiche mit dem humanistischen Menschenbild zu Grunde gelegt. Gemäß einer mit ChatGPT unterstützten Reflexion wurde ein hoher Resonanzgrad mit mit der chinesischen (Konfuzianismus & Daoismus) und japanischen (Zen & Kyosei) Unternehmensperspektive festgestellt.
Details der Reflexionsergebnisse der chinesischen Unternehmensperspektive
Ergebnis von der Reflexion der Einswerdung (= das universale Ziel): Zustimmung hoch, bei kollektiver, nicht individiualistischer Interpretation. Das Verlangen nach innerer und äußerer Harmonie ist tiefverwurzelt in der konfuzianischen und daoistischen Tradition. Der Begriff "Einswerdung" entspricht der Idee von "He" - Harmonie zwischen Mensch, Natur, Familie, Staat. "Ein Unternehmen, das innere Einheit schafft, kann äußere Wirkung entfalten. Wenn die Menschen eins mit sich und der Aufgabe sind, entsteht Wu Wei - müheloses Handeln".
Ergebnis von der Reflexion des Wandels (= die universale Ursache): Starke kulturelle Übereinstimmung Zentral in daoistischem Denken. Alles ist im Fluss (Dao). Führende und Geführte denken in Zyklen und Kontexten: Markt, Politik, Gesellschaft sind bewegliche Systeme "Der Weise kämpft nicht gegen den Wandel, er reitet auf ihm. Wer Wandel nicht akzeptiert, wird gebrochen".
Ergebnis von der Reflexion der Selbstregulation (= das universale Prinzip): Hohe Übereinstimmung Konfuzianisch geprägt durch Selbstkultivierung - die Idee, sich selbst zu meistern, bevor man andere führt. Der Unternehmer sieht Selbstdisziplin als Tugend. "Wer sich selbst ordnet, kann andere führen. Erst Familie, dann Unternehmen, dann Gesellschaft".
Ergebnis von der Reflexion der Individuation des Wahren Selbst (= die universale Eigenschaft; entspricht dem humanistischen Menschenbild): Hohe Übereinstimmung, sofern damit nicht der westliche Individualismus gemeint ist. Einzigartigkeit wird funktional bewertet - sie ist wertvoll, wenn sie dem System dient. "Jeder Mensch hat seinen Platz. Seine Einzigartigkeit zeigt sich daran, wie er diesen Platz mit Exzellenz erfüllt".
Ergebnis von der Reflexion des sozioökologischen Systems (= die universale Relation): Vollständige Übereinstimmung mit systemischem Ansatz Zentral im chinesischen Denken - Guanxi.Beziehungen sind das Fundament von Vertrauen, Macht, Resilienz und Erfolg. Beziehungsintelligenz ist wichtiger als Logik. "Ein Unternehmen ist kein Mechanismus - es ist ein Netz von Beziehungen. Wer diese Netze pflegt hat Zukunft".
Ergebnis von der Reflexion der Bedürfnispanarchie (= die universale Ganzheit): Starke kulturelle Deckung, insbesondere bei erfahrenen Gruppen, Organisationen oder Institutionen. Verschachtelte, rekursives Denken in Zyklen ist tief verwurzelt (z.B. Yin-Yang, 5 Elemente, dynastische Geschichte, Konjunkturzyklen). Führende planen nicht linear, sondern in Übergänge. "Expansion folgt auf Rückzug, wie Tag auf Nacht. Weise ist, wer das Muster erkennt."
Ergebnis von der Reflexion des Friedens (= der universale (Bezugs-)Wert): Starke Zustimmung, sofern pragmatisch gemeint. Frieden = Harmonie ("He") = höchstes Gut. Nicht im idealistischen, sondern im strategisch-stabilisierenden Sinne.Innerer, familiärer und gesellschaftlicher Frieden ermöglichen Wachstum. "Ein Unternehmen, dass Frieden nach innen pflegt, strahlt Ruhe nach Außen aus. Darin liegt seine Macht".
Details der Reflexionsergebnisse der japanischen Unternehmensperspektive
Ergebnis von der Reflexion der Einswerdung (= das universale Ziel): Zustimmung hoch, bei kollektiver Eingebundenheit, nicht nicht als Selbstfokus. Die Idee von "Einswerdung" (Einheit) entspricht tief der Zen-orientierten Selbstkultivierung - z.B. im Konzept von Ikigai ("Lebenssinn"). Allerdings wird sie nicht individualistisch, sondern kontextuell verstanden: In der Harmonie mit der Gruppe, der Rolle, und der Umgebung findet der Mensch seine Einheit. "Ein Mensch ist ganz, wenn er in der Stille arbeitet, ohne sich selbst zu zentrieren. Eins ist, wer den Platz kennt, an dem er dient".
Ergebnis von der Reflexion des Wandels (= die universale Ursache): Sehr hohe kulturelle Deckung Wabi-Sabi, die Ästhetik des Unvollkommenen und Vergänglichen, spiegelt das tiefe Verständnis des ständigen Wandels. Auch wirtschaftlich wird Wandel als Chance zur Verbesserung gesehen. "Die Form ändert sich, aber der geist bleibt. Veränderung ist wie das Meer - man muss seinen Rhythmus verstehen, nicht dagegen schwimmen".
Ergebnis von der Reflexion der Selbstregulation (= das universale Prinzip): Vollständig kulturelle Übereinstimmung Selbstkontrolle, Zurückhaltung und Disziplin sind zentrale Tugenden. Das japanische Prinzip "Gaman" (Geduld, Würde, im Aushalten) ist eine Form tiefer Selbstregulation "Man verliert nicht die Fassung. Man verliert das Gesicht, wenn an die Fassung verliert".
Ergebnis von der Reflexion der Individuation des Wahren Selbst (= die universale Eigenschaft; entspricht dem humanistischen Menschenbild): Hohe Übereinstimmung, sofern funktional, nicht expressiv. Einzigartigkeit wird nicht nach Außen getragen, sondern ist etwas, das im Dienst der Perfektion der Aufgabe aufscheint. Individualismus ist zurückhaltend, aber authentische Meisterschaft (Shokunin-Geist) wird geschätzt. "Du musst nicht besonders sein. Du musst das, was Du tust, besonders machen".
Ergebnis von der Reflexion des sozioökologischen Systems (= die universale Relation): Vollständige Übereinstimmung Zwischenmenschliche Beziehungen sind ritualisiert und strukturell und extrem wichtig. Hierarchien (Senpai-Kohai) sind formale Systeme zur Orientierung und Wertschätzung. Ein Unternehmen ist ein "ie" (Haus, System, Verantwortungsgemeinschaft). "Die Organisation ist wie eine Familie. Aber Du musst Deinen Platzdarin genau kennen".
Ergebnis von der Reflexion der Bedürfnispanarchie (= die universale Ganzheit): Starke kulturelle Deckung Japanische Unternehmen denken in Zyklen, Rhythmen und Langfristigkeit (oft über Generationen). Krisen werden nicht als Störung, sondern als notwendige Phase gesehen. "Zuerst fällt das Blatt. Dann wächst der Baum."
Ergebnis von der Reflexion des Friedens (= der universale (Bezugs-)Wert): Extrem hohe Resonanz Frieden ("Wa") ist ein kultureller Leitwert, sowohl im team als auch im öffentlichen Auftreten. Konflikte werden gemieden, oder subtil gelöst. Harmonie ist wichtiger als Effizienz. "Lauter Fortschritt ist kurz. Leiser Frieden ist dauerhaft".
5. Warum Gruppen, Organisationen oder Institutionen jetzt umdenken müssen
Ein Menschenbild ist kein philosophisches Beiwerk. Es prägt:
Führung (Kontrolle vs. Vertrauen),
Zusammenarbeit (Wettkampf vs. Co-Kreation),
Entwicklung (Karriere vs. Kultivierung),
Erfolg (Wachstum vs. Wirkung).
Wer das ganzheitliche, universale Menschenbild integriert, stärkt nicht nur seine Kultur, sondern auch seine Innovationskraft, Bindungskraft und Wettbewerbsfähigkeit, und erreicht höhere finanzielle und nicht-finanzielle Performance und Resilienz.
Dazu mehr Vertiefung in meinem früheren Blogbeitrag "Green Paper: Angewandte Glücks-philosophie für Sustainability Leader".
6. Eignung der beiden Menschenbilder
Das humanistische Menschenbild stärkt die Organisation in der Tiefe der Person - das ganzheitliche, universale Menschenbild stärkt die Organisation in der Tiefe des gesamten Systems.
Das humanistische Menschenbild Dieses Menschenbild ist umsetzungsnah, leistungsfördernd und werteorientiert, und ist daher für Gruppen, Organisationen oder Institutionen mit Fokus auf Kulturentwicklung, Motivation und Empowerment geeignet. a) Wirkung:
- Direkt umsetzbar im HR, in der Führung und Teamarbeit.
- Motivation durch Sinn, Autonomie, Entwicklungsmöglichkeiten.
b) Vorteile:
- Höhere Produktivität, Kreativität, Mitarbeiterbindung.
- Führt oft zu besserer Arbeitsqualität und weniger Fehlzeiten.
c) Grenze:
- Kann westlich geprägt sein – nicht in allen Kulturen vollständig tragfähig.
- Riskiert, idealisiert zu wirken, wenn Rahmenbedingungen nicht passen (z. B. in sehr standardisierten Arbeitsumfeldern).
Das ganzheitliche, universale Menschenbild Dieses Menschenbild ist systemisch, zyklisch beziehungs- und friedensorientiert, und ist daher darüber hinaus für Unternehmen geeignet , die Sustainability Leadership, Kulturträger oder tief resiliente Akteure sein wollen. a) Wirkung:
- Grundlage für ethisch fundierte Unternehmenskultur.
- Stärkung von Vertrauen, Fairness und Sinnorientierung im gesamten System.
- Besondere Relevanz bei globalen Stakeholdern: interkulturell anschlussfähig.
b) Vorteile:
- Hohe Glaubwürdigkeit nach innen und außen (CSR, Employer Branding).
- Grundlage für nachhaltiges Handeln und soziale Verantwortung.
c) Grenze:
- Bietet weniger direkte Handlungsanleitung im operativen Alltag.
- Muss durch konkrete Prinzipien (z. B. humanistische Werte) ergänzt werden.
6. Was Du mitnehmen kannst
👉 Frage Dich nicht nur: Was will ich erreichen? Frage auch: Wem diene ich? Worauf wirke ich? Was bin ich Teil von?
👉 Sieh Wandel nicht als Störung, sondern als natürlichen Rhythmus.
👉 Pflege Frieden – nicht als Harmoniezwang, sondern als Gestaltungsprinzip.
Der Mensch ist mehr als ein Ich
Der Humanismus war ein Sprung – aber kein Ziel. Jetzt ist die Zeit für den nächsten Schritt:
Ein ganzheitliches, systemisch integriertes, kulturell sensibles Menschenbild, das "die Einheit in der Vielheit und die Vielheit in der Einheit" neu begreift. Nicht das Ich gegen das Wir – sondern das Ich im Wir, das Wir im Wandel, der Wandel im Sinn.
Das neue Menschenbild ist nicht ein neues Konzept. Es ist eine Rückkehr zur Wirklichkeit.
Willst Du weiterdenken?
Am 23.07.2025 unterstütze ich Dich mit meinem nächsten Blogbeitrag "Führung jenseits des Egos" - warum das neue Menschenbild neue Führungsqualitäten braucht dabei.